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Berlinale-Direktor Kosslick stellte am Dienstag, 31. Januar, das Programm der diesjährigen Berlinale vor. Viele Filme thematisierten Aufbrüche und Umbrüche in der Gesellschaft und spiegelten so wider, was derzeit auf der Welt passiere, so Kosslick.
Im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren 18 Regiearbeiten. Auch drei deutsche Filmemacher haben Bären-Chancen: Christian Petzold mit "Barbara", Hans-Christian Schmid mit "Was bleibt" und Matthias Glaser mit "Gnade".
Als 18. und letzten Film für das Rennen um den Goldenen Bären gab das Festival am Dienstag die chinesische Regiearbeit "Bai lu yuan" (White Deer Plain) von Wang Quan'an bekannt. Der Regisseur hatte vor zwei Jahren mit seiner Tragikomödie "Tuan Yuan" (Apart Together) die Berlinale eröffnet. Wang Quan'an wurde für das Drehbuch zu dem Film mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Mit "Tuyas Hochzeit" hatte der Regisseur 2007 den Goldenen Bären gewonnen.
Hollywoodprominenz reist an
Das weltweit größte Publikumsfestival zeigt in seinen verschiedenen Reihen erneut insgesamt fast 400 Filme aus aller Welt. Stars wie Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie, Oscar-Anwärterin Meryl
Streep und Teenie-Schwarm Robert Pattinson werden erwartet.
Mit einer Berlinale-Kamera ehrt das Festival den Amerikaner Ray Dolby. Er habe mit der nach ihm benannten Technik den Raumklang im Kino revolutioniert und einen großen Teil dazu beigetragen, dass Filme heute für den Zuschauer auch akustische Erlebnisse sind, so die Berlinale.
Würdigung schwul-lesbischer Werke
Die Regisseurin Ulrike Ottinger ("Prater", "Freak Orlando") wird bei der Berlinale mit einem Teddy Award für ihr Lebenswerk geehrt - als "wahre Avantgardistin", wie es in der Mitteilung des schwul-lesbischen Filmpreises heißt.
Außerdem erhält der Underground-Schauspieler Mario Montez eine Trophäe als "Pate aller Superstars". Der Preis, der am 17. Februar zum 26. Mal verliehen wird, würdigt schwule und lesbische Werke bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin.
(Quelle: rbb/berlinale.de)
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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