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rbbonline | Die rbb Reporter

Welche Lösungswege gibt es, was wird gegen den Wohnungsnotstand getan? Die rbb Reporter zeigen den Alltag auf dem Berliner Wohnungsmarkt.
Margarita Breitkreiz muss umziehen. Die Miete in ihrer Kreuzberger Wohnung stieg so drastisch, dass sie gezwungen war zu kündigen. Nun sucht sie seit Monaten eine neue Bleibe für sich und ihre Tochter. Doch im Zentrum der Hauptstadt etwas Bezahlbares zu finden, ist fast unmöglich.
Dem Pärchen Pauline Krebs und Philipp Eschwe geht es ähnlich – obwohl die jungen Leute gar nicht in die Szene-Viertel Mitte oder Prenzlauer Berg wollen, suchen sie bereits seit fünf Monaten eine Wohnung, in die sie erstmals gemeinsam einziehen wollen.
In den vergangenen fünf Jahren sind 11.000 Menschen nach Berlin zugezogen, doch nur 3.000 neue Wohnungen sind entstanden. Wohnen in Berlin ist zwar immer noch preiswerter als in München oder Hamburg – aber die Nachfrage wächst, und in begehrten Kiezen gehen die Mietpreise durch die Decke. Was macht die Wohnungen so teuer und begehrenswert – und wo findet man günstige Quartiere?
Inzwischen haben sich verschiedene Gruppen gegründet, die gegen steigende Mieten und die Umwandlung bezahlbaren Wohnraums in Luxusapartments protestieren. Denn seit dem Wegfall der sogenannten Anschlussförderung des Berliner Senats sind immer öfter Bewohner im sozialen Wohnungsbau von horrenden Mieterhöhungen betroffen.
Film von Frank Kleemann und Stephanie Wätjen
Erstausstrahlung 2011/rbb
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/doku/die_rbb_reporter1/beitraege/albtraum_wohnungsmarkt.html