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Dokumentation und Reportage
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Mi 30.11.11 22:15

Die rbb Reporter

Auf der Spur des Mörders

In Brandenburg gibt es fast 40 ungelöste Mordfälle. Die Reportage von Swantje Stüver zeigt, wie Kriminalisten mit neuesten Methoden versuchen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Über 90 Prozent aller Morde werden aufgeklärt, weil so sagen die Ermittler es sich meist um Beziehungstaten handelt. Dennoch gibt es in Brandenburg fast 40 ungelöste Fälle.

Der brutale Mord an der 15-jährigen Andrea Steffen im Uckermärkischen Warnitz aus dem Jahre 1991 gehört dazu. Zwar konnte man damals die Blutgruppe des Täters feststellen, doch nach anderthalb Jahren mussten die Beamten die Untersuchungen ohne Ergebnis beenden.

Dreizehn Jahre später nimmt sich Kriminalkommissar Franko Schneider des Falles wieder an. Er hofft, mit neuen kriminaltechnischen Untersuchungen den Täter endlich zu finden.

Die Ermittler der Mordkommission Eberswalde entschließen sich zu einer spektakulären Aktion. Sie laden alle Männer, die im unmittelbaren Umkreis des damaligen Fundortes der Ermordeten lebten, zu einem Speicheltest ein. Mit dem Ergebnis hatten sie nicht gerechnet. Über 2.000 Männer erscheinen zum Massenscreening. Wird es diesmal gelingen, den Mörder von Andrea Steffen zu finden?

Film von Swantje Stüver

(Erstsendung: 30.11.11/rbb)

Dieser Text gibt den Sachstand vom 25.11.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Nachrichten-Rückblick

Stand vom 02.09.2011

Gentest (dpa-Archivbild)

Kriminalität

Massen-Gentest ohne Ergebnis

Nach 20 Jahren sollte der Mord an einem uckermärkischen Mädchen aufgeklärt werden. Doch die Auswertung von rund 2000 Speichelproben brachte die Ermittler keinen Schritt weiter. _mehr

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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