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Die Nelly-Sachs-Ausstellung ist ab 25. März zu sehen.
Das Jüdische Museum Berlin erinnert mit einer Ausstellung an die Dichterin Nelly Sachs. Gezeigt werden ab 25. März rund 300 Objekte und Dokumente aus ihrem Nachlass, wie das Museum am Montag mitteilte. Darunter sei auch bislang unveröffentlichtes Material.
Die jüdische Schriftstellerin Nelly Sachs (1891-1970) ist die erste deutschsprachige Literatur-Nobelpreisträgerin. Sie erhielt die Auszeichnung 1966. Bis 1940 lebte Sachs in Berlin. Kurz vor ihrer Deportation floh sie nach Schweden.
Die Ausstellung trägt den Titel "Flucht und Verwandlung". Nach Berlin soll sie unter anderem in Stockholm, Zürich und Dortmund zu sehen sein. Der Titel der Ausstellung verweist auf eine gleichnamige Gedichtsammlung aus den 1950er Jahren.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2010_03/juedisches_museum.html