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Die Bürger feierten das Jubiläum bereits eine Woche zuvor.
Das Land Brandenburg hat am Mittwoch mit einem Festakt in der Potsdamer Nikolaikirche an den Mauerfall vor 20 Jahren erinnert.
Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) würdigte die friedliche Revolution in der DDR und und erinnerte an das Engagement und die Demonstrationen der Bevölkerung. Die Deutschen sollten allerdings nicht vergessen, dass der Anstoß zur Niederreißung des Eisernen Vorhangs mit der Solidarnosc-Bewegung von Polen ausgegangen sei, erklärte Fritsch.
Polen: "Unsere Völker sind untrennbar verwoben"
Der Deutschlandbeauftragte der polnischen Regierung, der ehemalige Außenminister Wladyslaw Bartoszewski, verwies in seiner Festrede auf die Bedeutung des Jahres 1989 für die polnische und die deutsche Geschichte. 1989 habe endgültig gezeigt, dass die fundamentalen Interessen beider Völker untrennbar verwoben seien.
Der neue Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, rief zur Aufarbeitung der SED-Geschichte und zur Versöhnung auf. Dies müsse auch Leitbild der rot-roten Koalition in Brandenburg sein.
An der Festveranstaltung nahmen neben Abgeordneten des Landtags und der Landesregierung Vertreter aus Religion, Politik und Gesellschaft sowie Gesandte aus Tschechien und Ungarn teil.
Bürgerfest auf der Glienicker Brücke
Bereits vergangenen Dienstag feierten tausende Menschen die Öffnung des alliierten Grenzübergangs vor 20 Jahren.
Brandenburgs Landtagspräsident Gunter Fritsch und Berlins Regierender Klaus Bürgermeister Wowereit (beide SPD) würdigten, dass heute Menschen aus aller Welt die Kulturlandschaft beiderseits der Havel wieder als Einheit erleben können.
Bei dem Fest wurde die Brücke zur begehbaren Bühne. Den Besuchern wurde u.a. eine historische Filmshow, ein Musikprogramm und ein Feuerwerk geboten.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_11/festveranstaltung.html