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Zehntausende Menschen feierten am Brandenburger Tor.
Mit dem "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor hat Berlin nach Worten von Klaus Wowereit ein starkes Signal in die Welt gesandt.
"Wir alle sind noch ergriffen von unserem großen, emotionalen Fest der Freiheit", sagte der Regierende Bürgermeister am Dienstag. Er sprach von einer großartigen Beteiligung. Berlin sei zu einem Symbol der Freiheit geworden, so der SPD-Politiker.
Am Brandenburger Tor sowie entlang der ehemaligen Grenze hatten am Montagabend knapp 300.000 Menschen den Fall der Mauer vor 20 Jahren gefeiert. Dazu waren knapp 30 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt angereist. Insgesamt kamen mehr als zwei Millionen Besucher in die Hauptstadt, wie die Berlin Tourismus Marketing mitteilte. Die Hotels seien nahezu alle ausgebucht gewesen. Für das "Fest der Freiheit" seien rund 2.800 internationale Journalisten akkreditiert gewesen.
Domino-Mauersteine kommen ins Museum
Zwei bemalte Steine aus der Dominokette, die am Montagabend umgestoßen wurden, sollen künftig im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt werden. Das erklärte eine Sprecherin der Berliner Kulturprojekte GmbH am Dienstag. Rund 1000 Steine aus Kunststoff hatten den Mauerverlauf zwischen Reichstag und Potsdamer Platz nachgebildet.
Die Steine waren von Schülern, Azubis, Künstlern und Prominenten gestaltet worden. Gerade Jüngere, die den Mauerfall nicht selbst erlebten, hatten sich auf diese Weise mit dem historischen Ereignis auseinandergesetzt. Ein Teil der übermannsgroßen Kunststoff-Elemente hatte auch in anderen Ländern ein Gesicht bekommen. So hatte etwa Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela aus Südafrika mit seiner Familie einen Stein geprägt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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