Sie sind hier:
rbbonline | Nachrichten | Politik


Bis 2012 sollen die Berliner Hochschulen zusätzlich 6.000 Studienplätze schaffen.
Die Verträge zwischen dem Berliner Senat und den Hochschulen der Haupstadt sind in Kraft.
Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) und die Rektoren der Hochschulen unterzeichneten am Mittwochvormittag die Verträge, die bis 2013 gelten. Laut Zöllner werden die Einrichtungen dadurch finanziell besser ausgestattet. In diesem Jahr erhalten die vier Universitäten und neun Hochschulen vom Land rund 950 Millionen Euro. Danach sollen sich die Zuwendungen jährlich um 3,5 Prozent erhöhen.
In den Verträgen ist außerdem festgelegt, dass die Hochschulen bis 2012 zusätzlich 6.000 Studienplätze für Erstsemester schaffen sollen, unter anderem weil dann zwei Jahrgänge Abitur machen.
Opposition: Zu wenig Planungssicherheit
Das Abgeordnetenhaus hatte die Hochschulverträge Ende November mit den Stimmen der rot-roten Koalition beschlossen.
Die Opposition lehnte die Verträge ab, weil sie aus ihrer Sicht zweideutige Formulierungen enthalten, die die Planungssicherheit gefährden.
Die Universitäten hatten kritisiert, dass mit dem Geld die Kosten für Neubauten nicht gedeckt seien.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_01/hochschulvertraege.html