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Robert Zollitsch (dpa-Archivbild)

Erzbischof Robert Zollitsch ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

Missbrauch

Zollitsch lehnt Runden Tisch ab

Erzbischof Robert Zollitsch lehnt einen Runden Tisch zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Geistliche weiter ab.

Dies sei kein spezifisches Problem der katholischen Kirche, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz der "Welt am Sonntag". Missbrauch habe nichts mit Zölibat, Homosexualität oder der katholischen Sexuallehre zu tun. Sollte es einen Runden Tisch für alle gesellschaftlich relevanten Gruppen geben, werde die Kirche dabei sein, so Zollitsch.

Den Runden Tisch vorgeschlagen hatte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die Ministerin hatte ein gemeinsames Forum aus Opfer-, Staats- und Kirchenvertretern angeregt.

In Deutschland sind in den letzten Wochen zahlreiche Missbrauchsfälle an katholischen Schulen bekannt geworden. Die ersten Fälle wurden Ende Januar im Berliner Canisius-Kolleg öffentlich gemacht.

Stand vom 28.02.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 28.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Symbolbild Missbrauch in der Schule und in der Kirche (Quelle: dpa/ rbb-online.de)

Aufarbeitung

Missbrauchsfälle in Bildungseinrichtungen

Am Canisius-Kolleg in Berlin wurden in den 70er und 80er Jahren Schüler sexuell missbraucht. Mittlerweile sind bundesweit zahlreiche weitere Fälle bekannt geworden. _mehr

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