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Erzbischof Robert Zollitsch ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.
Erzbischof Robert Zollitsch lehnt einen Runden Tisch zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Geistliche weiter ab.
Dies sei kein spezifisches Problem der katholischen Kirche, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz der "Welt am Sonntag". Missbrauch habe nichts mit Zölibat, Homosexualität oder der katholischen Sexuallehre zu tun. Sollte es einen Runden Tisch für alle gesellschaftlich relevanten Gruppen geben, werde die Kirche dabei sein, so Zollitsch.
Den Runden Tisch vorgeschlagen hatte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die Ministerin hatte ein gemeinsames Forum aus Opfer-, Staats- und Kirchenvertretern angeregt.
In Deutschland sind in den letzten Wochen zahlreiche Missbrauchsfälle an katholischen Schulen bekannt geworden. Die ersten Fälle wurden Ende Januar im Berliner Canisius-Kolleg öffentlich gemacht.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_02/missbrauch__zollitsch.html