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Dr. Stefan Dybowski, Leiter des Dezernats Seelsorge des Erzbistums Berlin (dpa-Archivbild)

Will den Schutz vor sexuellem Missbrauch verbessern: Domprobst Stefan Dybowski

Justiz

Erzbistum Berlin will Missbrauch vorbeugen

Nach den Missbrauchsfällen am Berliner Canisius-Kolleg will das Erzbistum sexuellen Übergriffen an katholischen Schulen stärker vorbeugen.

Das teilte Schuldezernent Richter am Mittwoch nach einer außerordentlichen Schulleiterkonferenz in Berlin mit. Unter anderem wolle man Ansprechpartner für Schüler ausbilden. Neue Missbrauchsfälle an den katholischen Schulen des Bistums gebe es nicht. Auch der Verdacht an der Liebfrauenschule habe sich nicht erhärtet.

Der Domprobst des Erzbistums Berlin, Stefan Dybowski, hatte zuvor angemahnt, den Schutz vor Missbrauch an katholischen Schulen zu verbessern. Schulen müssten Ansprechpartner schaffen für betroffene Jugendliche, sagte er am Mittwoch der rbb-Welle RadioEins.

In den vergangenen Wochen waren Missbraushfälle an Einrichtungen des Jesuiten-Ordens bekannt geworden. Weitere Missbrauchsfälle gab es in Hamburg, St. Blasien im Schwarzwald und in Göttingen.

Stand vom 10.02.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 10.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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