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Matthias Platzeck (dpa-Archivbild)

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Platzeck mahnt Ende der S-Bahn-Krise an

Die anhaltenden Probleme bei der Berliner S-Bahn waren am Montag Thema eines Spitzentreffens in Potsdam.

Daran nahmen der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), Infrastrukturministerin Jutta Lieske (SPD) und Bahnchef Rüdiger Grube teil. Die beiden Politiker forderten von Grube Verbesserungen im seit Monaten ausgedünnten S-Bahn-Verkehr.

Die Bahn müsse alles daran setzen, dass es zu keinen weiteren Verzögerungen komme, sagte Platzeck. Für tausende Brandenburger Pendler sei es wichtig, dass die S-Bahn so bald wie möglich zum Normalfahrplan zurückkehrt.

Beide Seiten beschlossen außerdem, die Bahnstrecke Berlin-Cottbus für ein Tempo von 160 km/h auszubauen. Die Fahrzeit soll sich dadurch von 90 auf 70 Minuten verkürzen. Der erste Spatenstich soll am 3. Mai für den Abschnitt Königs Wusterhausen - Lübbenau erfolgen. Dieser soll bis April 2011 fertig sein.

Stand vom 08.02.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 08.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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