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Klaus Wowereit (dpa-Archivbild)

Viele Vorschläge habe Westerwelle bisher nicht gemacht, findet Wowereit.

Sozialstaatsdebatte

Wowereit: Westerwelle populistisch

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die Äußerungen von FDP-Chef Westerwelle über die staatlichen Leistungen für Langzeitarbeitslose als populistisch kritisiert.

Westerwelle spiele ein Thema hoch, ohne aber konkrete Vorschläge zu machen, sagte Wowereit am Montag im rbb-Inforadio. Er betonte zugleich, es sei unstrittig, dass jemand, der arbeite, mehr Geld haben müsse als jemand, der staatliche Leistungen erhalte. Deshalb fordere die SPD einen gesetzlichen Mindestlohn.

Wowereit ließ Sympathie für das Vorhaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes erkennen, die Mindestlohnforderung auf 8,50 Euro zu erhöhen. Zwar orientiere Berlin sich derzeit an dem bisherigen Vorschlag von 7,50 Euro. Die Höhe müsse aber regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Stand vom 22.02.2010

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 22.02.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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Audio 22.02.10

Inforadio

Wowereit: Westerwelle verhält sich populistisch

Westerwelle habe versucht, sich auf Kosten von Arbeitslosen zu profilieren. "Das ist keine Art von Politik, die seriös ist", betonte Klaus Wowereit, SPD, Berlins Regierender Bürgermeister, im Gespräch mit Alexander Krahe. [Inforadio]

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