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Die Berliner Hochschulen sollen ihren Landeszuschuss ab 2012 stärker leistungsbezogen erhalten.
Das sieht ein Konzept vor, das Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellte. Demnach sollen die Universitäten nur noch ein Drittel ihres Budgets als festen Sockelbetrag für ihre Basisausstattung und die Pensionen ehemaliger Professoren erhalten. Der Rest wird als leistungsabhängiger Zuschuss unter anderem für die Bereiche Lehre, Forschung und akademische Weiterbildung gewährt.
Bei gleichen Leistungen zahlt das Land laut Zöllner dann Zuschüsse von insgesamt einer Milliarde Euro, bei Leistungssteigerungen bis zu 40 Millionen Euro mehr.
Extra-Zuschüsse gibt es nach Zöllners Angaben zum Beispiel für das Einwerben von Sponsorengeldern, für
Sonderforschungs- und Exzellenzbereiche, Graduiertenschulen oder Promotionen. Pluspunkte sammeln Hochschulen auch, wenn sie mehr Professuren mit Frauen besetzen oder viele Studenten mit ausländischen Wurzeln anlocken.
Das Abgeordnetenhaus muss den Änderungen nicht zustimmen, da das Leistungsprinzip bereits 2009 in den Hochschulverträgen festgeschrieben wurde.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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