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In Potsdam wird am Mittwoch an die Opfer der Zwangssterilisation durch die Nationalsozialisten erinnert.
Die Gedenkveranstaltung findet vor dem ehemaligen Erbgesundheitsgericht in der Lindenstraße statt, wie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten Brandenburg ankündigte. Von 1934 bis 1945 seien dort etwa 4000 Menschen auf der Grundlage von NS-Gesetzen zur Zwangssterilisation verurteilt worden.
Die bis 1945 im ganzen Reich existierenden Gerichte sollten vor allem die Rassenlehre der Nationalsozialisten durchsetzen.
Das sogenannte Erbgesundheitsgesetz von 1933 richtete sich unter anderem gegen Behinderte, Alkoholiker und Homosexuelle.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_03/gedenken_an_opfer.html