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Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sich erneut gegen eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke ausgesprochen.
Damit würde der Wiedereinstieg in die Kernenergie besiegelt werden, sagte der SPD-Politiker am Sonntag. Er erinnerte daran, dass vor genau zehn Jahren der Ausstieg aus der Atomkraft vereinbart worden war. Die damaligen Gründe für diese Entscheidung würden auch heute noch gelten. Atomkraftwerke seien risikobehaftet und störanfällig. Zudem sei die Endlagerproblematik nicht gelöst.
Im Juni 2000 hatten die damalige rot-grüne Bundesregierung und die größten deutschen Energieunternehmen den Ausstieg aus der Atomkraft in drei Jahrzehnten vereinbart. Die schwarz-gelbe Koalition plant, die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_06/atomausstieg__platzeck.html