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Die Berliner Senats-Justizverwaltung hat eine positive Zwischenbilanz des so genannten "Neuköllner Modells" gezogen.
Entsprechend äußerte sich ein Sprecher der Behörde zwei Monate nach Ausweitung des Konzeptes auf ganz Berlin.
Durch das neue Modell sollen jugendliche Kriminelle schneller als bisher verurteilt werden. Spätestens vier Wochen nach dem Verüben leichterer Straftaten wie Diebstahl oder Körperverletzung sollen Jugendliche vor Gericht stehen.
Justizsprecher Bernhard Schodrowski sagte der rbb-Welle radioBerlin 88,8, die Behörden würden eng und reibungslos zusammenarbeiten. Es gebe einen schnellen Informationsfluss zwischen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Richtern. Schodrowski räumte ein, dass "Neuköllner Modell" nicht alle Täter erfassen könne. Auf Intensivtäter sei es nicht anwendbar.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_07/zwischenbilanz_des.html