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Kältehilfe fordert mehr Unterstützung für Obdachlose

Die Kältehilfe der evangelischen Stadtmission in Berlin hat die Politik zu mehr Hilfen für Armutsflüchtlinge aus Osteuropa aufgerufen.

Ein Großteil der obdachlosen Menschen, die derzeit in der Kältenotübernachtung aufgenommen werden, seien Menschen aus Osteuropa, die oft keinen Anspruch auf soziale Hilfen hätten, sagte der Leiter der Kältehilfe und Flüchtlingsarbeit der Stadtmission, Ulrich Neugebauer, am Samstag in Berlin.

In der Kältenotübernachtung am Berliner Hauptbahnhof wurden in der Nacht zu Samstag nach eigenen Angaben 170 Menschen aufgenommen. In der Nacht zu Freitag waren es 158, in der Nacht zu Donnerstag 177 obdachlose Gäste.

Der Berliner Sozialsenator Mario Czaja (CDU) hat das Engagement für Obdachlose bei einem Besuch in der Kältenotübernachtung der Stadtmission in der Lehrter Straße gewürdigt. „Ich sehe sehr viel Not obdachloser Menschen, aber auch eine große Menschlichkeit der Kältehelfer“, sagte Czaja bei dem Besuch in der Nacht zu Samstag.

In der Einrichtung sind nach eigenen Angaben jede Nacht 15 bis 20 haupt- und ehrenamliche Helfer bei der Betreuung von Obdachlosen im Einsatz.

Stand vom 04.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 04.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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