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Nach den Frostrekorden der vergangenen Tage hat sich die Kälte in Berlin und Brandenburg am Mittwoch etwas abgeschwächt.
Nach Angaben des Wetterdienstes MeteoGroup stiegen dabei die Temperaturen bis auf minus drei Grad. Leichter Schneefall wird dabei in der Nacht zu Donnerstag erwartet; am Donnerstag selbst soll es bis zum Nachmittag aus dichten Wolken scheien, kündigte der Wetterdienst an.
Der Straßenverkehr verlief am Mittwoch weitgehend reibungslos. Nur auf der Berliner Stadtautobahn A100 musste in Höhe Heckerdamm stadteinwärts eine Spur wegen Glatteises gesperrt werden.
In den Vornächten waren mit bis zu minus 25 Grad extreme Kälterekorde registriert worden. In Berlin starben mindestens drei Menschen infolge der Kälte, in Brandenburg möglicherweise ebenso viele.
Eisflächen auf den Seen bleiben offiziell gesperrt
Trotz der aktuellen Frostperiode werden die Eisflächen auf den zugefrorenen Berliner Seen nicht offiziell freigegeben.
Feuerwehrsprecher Stefan Fleischer sagte dem rbb, die Erfahrung zeige, dass sich die Tragkraft der Eisflächen nicht berechnen lasse.
Zudem gebe es in den Berliner Seen an verschiedenen Stellen Einleitungen von Wärmerinnenwasser. Dies könne schnell dazu führen, dass das Eis an bestimmten Stellen nicht mehr tragfähig sei.
Dies wurde auch zwei Kindern zum Verhängnis, die am Montag bei Perleberg ins Eis der Stepenitz einbrachen. Die beiden etwa zehnjährigen Jungen konnten sich aber selbst befreien. Um einen ähnlichen Vorfall zu vermeiden, holte die Polizei am Dienstag in Eisenhüttenstadt vorsichtshalber fünf Kinder vom Eis eines Kanals.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_02/Kaelte_wird_zum_Dauerfrost.html