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Nach der Explosion von drei weiteren Rohrbomben in Hennigsdorf hat die Polizei eine Fahndungsgruppe gebildet.
Der Staatsschutz ermittele wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, teilte die Polizei am Freitag in Neuruppin mit. Ein Bekennerschreiben läge nicht vor. Man gehe nicht von einer Gefährdung der Bevölkerung aus. Die Polizeipräsenz sei darum auch bisher nicht verstärkt worden.
Am Donnerstag waren gegen 18 Uhr drei Sprengkörper explodiert. Ein vierter zündete nicht. Bereits vor einigen Tagen waren im Bereich des S-Bahnhofs von Hennigsdorf mehrmals Rohrbomben explodiert.
Die Sprengsätze vom Donnerstag haben offenbar einen ähnlichen Aufbau wie die zuvor detonierten Rohrbomben, sagte eine Sprecherin der Polizei. Deshalb werde vermutet, dass es sich bei allen Vorfällen um einen Täter oder eine Gruppe handelt. Eine der drei Explosionen vom Donnerstag habe sich an der Stauffenbergstraße nahe des S-Bahnhofes Hennigsdorf ereignet.
Unweit des S-Bahnhofs hatte es am Dienstagabend eine erste Explosion gegeben. Die Ermittler fanden in der Nähe eine Metallabdeckung, die darauf hinweist, dass es sich um eine selbst gebastelte Rohrbombe handelte.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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