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rbbonline | Studieren in Berlin und Brandenburg


Die Universität der Künste in der westlichen Innenstadt ist mit fast 4000 Studierenden die kleinste Berliner Uni – und zugleich eine Besonderheit, denn sie gehört zu den wenigen deutschen Kunsthochschulen mit Promotions- und Habilitationsrecht. Daher ist sie nicht nur dem Namen nach eine "vollwertige" Uni.
Zwar war sie das auch schon als "Hochschule der Künste" (HdK), aber nomen est omen und so fand im Jahr 2001 die Umbenennung zur UdK statt. In ihren vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst bieten über 40 Studiengänge eine breite Auswahl und machen die Berliner UdK zur größten künstlerischen Hochschule Deutschlands. Ihre Attraktivität schlägt sich auch am hohen Anteil von rund einem Viertel ausländischer Studenten nieder. Zugleich strahlt die Universität in die Gesellschaft aus: Mit über 500 Veranstaltungen pro Jahr ist sie ein wichtiger Kulturveranstalter in Berlin.
Die Geschichte der Kunsthochschule reicht über 300 Jahre zurück – bis zur Stiftung der so genannten brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. In der Folgezeit kam es bis zum 19. Jahrhundert zu einem relativen Niedergang, bis die Ausbildung dann, vor allem im Kaiserreich, neu organisiert wurde. In ihrer jetzigen Form existiert die Universität bzw. Hochschule seit 1975, als in Westberlin die Hochschule für bildende Künste und die Hochschule für Musik und darstellende Kunst fusionierten.
Derzeit zahlt man an der UdK einen Beitrag von 245 Euro pro Semester, davon rund 156 Euro für das Semesterticket.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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