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rbbonline | Wissenschaftsjahr 2010


2010 feiert Berlin seine Wissenschaften. Die Jubiläen der fünf ältesten und renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen sind der Anlass, ein gemeinsames Berliner Wissenschaftsjahr zu begehen.
Dabei stehen die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und der Stadt Berlin im Vordergrund. Denn die Wissenschaften haben auf vielfältige Weise die Geschicke der Stadt bestimmt, aber auch die Stadt hat Einfluss auf die Wissenschaften, die in ihr betrieben wurden, genommen.
Die Jubilare
Und das sind die Jubilare: Die Staatsbibliothek zu Berlin feiert ihre Gründung vor 350 Jahren, die Charité – Universitätsmedizin Berlin ihre Gründung vor 300 Jahren, die Berlin- Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ihr erstes Statut von 1710 und ihre Eröffnung 1711, die Humboldt-Universität zu Berlin ihre Gründung vor 200 Jahren und die Max-Planck-Gesellschaft die Gründung der Kaiser-Wilhem-Gesellschaft, ihrer Vorläuferorganisation, vor 100 Jahren.
Wissenschaftsstandort Berlin
Berlin ist nicht nur in der Tradition ein wichtiger Wissenschaftsstandort. Auch in Zukunft soll die Stadt ein Wissenschaftsstandort von regionaler, nationaler wie internationaler Bedeutung sein. Am Themenjahr 2010 "Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft" werden sich daher alle wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt und des Umlandes mit eigenen Veranstaltungen beteiligen. Bereits jetzt füllen mehr als 150 Veranstaltungen den Kalender.
Mehr als 150 Veranstaltungen
Zu den Höhepunkten zählen die Wissenschaftstage Südwest. Dazu laden im Mai/Juni die Freie Universität Berlin, das Helmholtz-Zentrum, die Technische Universität Berlin, die Max-Planck-Gesellschaft und viele weitere Institutionen zu Publikumsveranstaltungen in den Südwesten der Stadt.
Am 5. Juni wird es eine weitere Lange Nacht der Wissenschaften geben, bei der mehr als 60 Berliner Forschungseinrichtungen ihre Türen für Wissbegierige öffnen.
Ein dritter Höhepunkt ist die Ausstellung "WeltWissen" ab September im Martin-Gropius-Bau. Sie soll erstmals seit der Wiedervereinigung eine Zusammenschau der Gesamtberliner Wissenschaft in ihrer 300-jährigen Wissenschaftsgeschichte geben.
Feierliche Eröffnung am Gendarmenmarkt
Am 22. Januar findet der feierliche Auftakt des Jahres mit der Verleihung der Berliner Wissenschaftspreise im Konzerthaus am Gendarmenmarkt statt.
Zum Auftakt im Konzerthaus werden auch die diesjährigen BerlinerWissenschaftspreise vergeben: Der mit 40 000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Biologen Nikolaus Rajewsky (Max-Delbrück-Centrum). Den Nachwuchspreis, für den es 10 000 Euro gibt, bekommt die Kunsthistorikerin Vera Beyer.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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