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Der Preis für Diesel ist in den letzten Wochen kontinuierlich gestiegen. Lag früher die Differenz zwischen Diesel und Benzin im Durchschnitt bei 12 Cent, hat jetzt Diesel schon fast den gleichen Preis wie E 10. Lohnt es also noch, einen Diesel zu kaufen?
Nach siebzig Prozent Preissteigerung in den vergangenen zehn Jahren ist Dieselkraftstoff an der Tankstelle an manchen Tagen fast so teuer wie Benzin.
Der Mineralölwirtschaftsverband begründet die rasante Steigerung mit der großen Nachfrage in China und den USA. Der ADAC vermutet dagegen satte Gewinne für Mineralölkonzerne und Spekulanten.
Viele Autofahrer entscheiden sich beim Autokauf trotzdem immer noch für Dieselfahrzeuge – wegen der vermeintlich geringeren Kraftstoffkosten.
Wann lohnt sich ein Diesel-Fahrzeug?
Die Faustregel des Auto-Händlers ist denkbar einfach: Je größer das Fahrzeug, desto eher rentiert sich die Anschaffung eines Diesels. Für die gehobene Mittelklasse, Oberklasse oder für Geländewagen ist ihrer Ansicht nach in der Regel der Diesel die wirtschaftlichere Alternative – vorausgesetzt, der Preisunterschied zum Benzin bleibt, von aktuellen Schwankungen einmal abgesehen, über längere Sicht deutlich bestehen und liegt zwischen zehn und zwanzig Cent pro Liter.
Bei Kleinwagen lohnt sich ein Diesel dagegen erst ab 25.000 Kilometern Fahrleistung pro Jahr. Denn Anschaffungskosten und KfZ-Steuer sind für einen Diesel höher. Dafür verbraucht ein Dieselfahrzeug bis zu 30 Prozent weniger als ein Benziner.
Beitrag von: Jörn Kersten
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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