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Gerade vor Weihnachten werden viele Süßigkeiten gekauft. Doch weihnachtlich verpackt, sind viele davon erheblich teurer, manchmal um mehrere hundert Prozent, obwohl der Inhalt derselbe ist. Besonders kräftig wird bei Adventskalendern abkassiert.
Wer möchte Weihnachten schon als geizig gelten? Man kauft vor allem, was einem gefällt, was nett aussieht und achtet dabei weniger auf den Preis. Das weiß auch die Süßwarenindustrie und verkauft ihre Produkte zum Fest in weihnachtlichen Verpackungen.
Ob Schokolade, Pralinen oder Gummibärchen – die Artikel des jeweiligen Herstellers sind meistens identisch mit denen, die er das ganze Jahr über produziert. Nur in den Wochen vor Weihnachten sind sie oft unverhältnismäßig teurer.
Preisaufschläge von mindestens 100 Prozent sind dabei die Regel - egal ob die Süßigkeiten in einer Glocke mit Schleife, einem Stern oder einem Weihnachtsbaum aus Pappe angeboten werden.
Das gilt vor allem für die beliebten Adventskalender. Zwar fallen unstrittig Mehrkosten an für die Produktion der aufwändigen Verpackungen, die sind aber weitaus niedriger als der tatsächliche Aufpreis im Laden, kritisieren Verpackungsexperten.
Unser Fazit
Hübsch eingewickelt werden nicht nur die Süßigkeiten – sondern auch die Verbraucher.
Unser Tipp
Standardprodukte kaufen – und selbst weihnachtlich verpacken. Ein netter Aufkleber oder eine rote Schleife reicht oft schon aus. Das spart nicht nur und macht Spaß, sondern ist auch viel individueller als die teure Industrieverpackung.
Beitrag von: Thomas Förster
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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