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Stefan Neugebauer ist eigentlich gelernter Tischler und entdeckte dann beim Studium seine Liebe zum Theater. Jetzt ist er künstlerischer Leiter einer kleinen Bühne in Berlin-Steglitz. Um im Beruf überleben zu können, inszeniert er aber auch andernorts.
Im Jahr 2000 fing alles mit der Gründung des „Clubtheater Berlin“ an.
Nach Inszenierungen in unterschiedlichen Räumen wie im Musikclub oder im Sektionshörsaal der Charité eröffnete sich 2005 die Möglichkeit, fest in das Stadtbad Steglitz zu ziehen. Als Stefan Neugebauer zum ersten Mal inmitten des leeren Schwimmbeckens stand, kam er sich sehr klein vor in dieser riesigen Halle. Spontan fiel ihm Woyzeck ein.
Die Idee zur Inszenierung des Stücks von Georg Büchner war geboren – sein erstes Theaterstück im Stadtbad.
Die Liebe zum Theater entdeckte der gebürtige Potsdamer als Student während eines Workshops. Als es hieß „Mach du mal Regie!“ wurde das plötzlich sehr wichtig für ihn. Endlich ein Beruf, der ihn hundertprozentig ausfüllen konnte.
Doch als freier Theaterregisseur ist es nicht leicht, sich über Wasser zu halten. Nebenbei arbeitet Stefan Neugebauer daher auch als Lehrer und Produzent. Sein kleines Off-Theater finanziert sich lediglich über die Einnahmen aus dem Ticketverkauf.
Zurzeit führt er zusammen mit seinen Schauspielern Friedhelm Ptok und Sigurd Bemme das Weihnachtsstück „Ox & Esel – eine Art Krippenspiel“ auf.
Beitrag von: Carmen Meyer
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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