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+++ Was hab ich +++ Online-Kredite +++ Ersatzfahrrad nach Unfall +++
Was hab ich
Unwohlsein, Schmerzen, Beschwerden: Hier muss ein Arzt helfen. Aber was habe ich eigentlich, fragt sich mancher Patient hinterher, wenn der Befund aus Ärztelatein besteht. Da hilft das Online-Portal washabich.de. Hier kann man seinen Befund einsenden, den Medizinstudenten dann in verständliche Worte übersetzen. Die Stiftung Warentest hat das Portal getestet – mit gutem Ergebnis. Erfreulich auch: Das Angebot ist kostenfrei. Aber wer zufrieden ist, kann spenden.
Online-Kredite
Das neue Auto, eine eigene Jacht, der lang ersehnte Schmuck: Manchmal muss ein Kredit her. Aber Vorsicht bei Angeboten aus dem Netz: Fast Zweidrittel aller deutschen Seiten, die Privatkredite anbieten, sind bei einer Überprüfung durch die EU-Kommission durchgefallen. Sie bemängelte, dass viele Banken keine klaren Angaben machen, was der Kredit insgesamt kostet oder Zusatzkosten verschweigen. Dennoch rät die Verbraucherzentrale Berlin nicht grundsätzlich ab:
Peter Lischke, Verbraucherzentrale Berlin:
„…wenn man sich diese Angebote anguckt und mit den Angeboten beispielsweise der Hausbank vergleicht, sich hier wirklich sehr gute Angebote finden lassen.“
Genau angegeben sein sollten in jedem Fall der effektive Jahreszins, eventuell anfallende Zusatzkosten und die Gesamtsumme, die der Kunde zurückzahlen muss.
Ersatzrad
Es ist schnell geschehen: Ein Moment der Unachtsamkeit und das Fahrrad ist schwer beschädigt. Wer es aber für den Weg zur Arbeit braucht, hat Anspruch auf eine sogenannte Nutzungsausfall-Entschädigung, wenn ihn am Unfall keine Schuld trifft. Das entschied das Landgericht Lübeck. Er bekommt also für die Zeit bis zur Reparatur ein Ausfallgeld bezahlt. Damit behandeln die Richter Radfahrer ähnlich wie Autofahrer, die im vergleichbaren Fall Anspruch auf einen Mietwagen haben.
Beitrag von: Inga Höltmann
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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