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Seit vier Jahren arbeitet Charlotte Giesen in der Abteilung Analytische Chemie bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Adlershof. Derzeit schreibt die 29-Jährige an ihrer Doktorarbeit auf dem Gebiet der Tumorforschung.
Charlotte Giesen ist an der Bundesanstalt für Materialprüfung und -forschung in Adlershof angestellt. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet sie in der Krebsforschung. Viel Geduld ist nötig beim Entwickeln von Testverfahren. Nicht jedes Experiment glückt. Immer wieder entwirft sie neue Versuchsreihen und wertet die am Computer aus. Das ist die Arbeit der analytischen Chemikerin, die hofft dass die neuen, schnelleren Diagnosemethoden, die sie entwickelt auch irgendwann dem Patienten zu Gute kommen. Neben dem Labor ist auch viel Arbeit am Schreibtisch gefordert, so dass Charlotte Giesen oft einen zwölf Stunden Tag hat.
Vier Jahre hat Charlotte Giesen an ihrer Doktorarbeit geschrieben, die Kooperation mit anderen Instituten, die Versuche im Labor und dann die Auswertung – alles lief glatt. Jetzt wird die 29-Jährige ihre Doktorarbeit demnächst noch verteidigen.
Wenn es darum geht, neue Versuche zu entwickeln, sucht die Forscherin den Austausch mit anderen. An der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung wird viel im Team geforscht, und das ist Charlotte Giesen auch sehr wichtig. Dazu gehört auch, mit den Kollegen die geplante Vorstellung für die Exzellenzinitiative der Humboldt-Universität zu besprechen. Charlotte Giesen wurde mit ihrer Arbeit für die Bewerbung ausgewählt.
Beitrag von: Julia Sebastian
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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