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Mo 23.01.12 20:15

Von Beruf Profi: Physiotherapeut

Thomas Wöhrl ist Physiotherapeut beim EHC Berlin. Wenn die Eisbären spielen, bzw. gespielt haben, arbeitet er im Akkord. Denn Schwellungen, Prellungen und Blessuren verursachen auch bei den harten Kerlen Schmerzen, und die muss Wöhrl so schnell wie möglich rauskneten.

Thomas Wöhrl betreut seit 14 Jahren die Profi-Spieler der Berliner Eisbären als Physiotherapeut.

Wenn er morgens beim Training der Mannschaft war, geht er in seine Praxis in Berlin-Hohenschönhausen. Die hat er vor vier Jahren zusammen mit seiner Frau aufgebaut. Mittlerweile läuft sie so gut, dass er drei Mitarbeiter einstellen konnte.

An den Spieltagen der Eisbären, egal, ob in der DEL oder bei internationalen Begegnungen, arbeitet der 35jährige schon mal 15 Stunden hintereinander.

Sieben Verletzte hat der Verein zur Zeit. Für Thomas Wöhrl, der den Spitznamen "Magic Hand" hat, eine große Herausforderung. Gerade im Profisport wird von Physiotherapeuten erwartet, die Verletzten schneller wieder fit zu bekommen. Dafür besucht er regelmäßig Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen. Chiropraktik z.B. hilft bei ausgerenkten Halswirbeln.

Und er freut sich immer, wenn seine Behandlung so erfolgreich war, dass eine Operation überflüssig wurde und ihn der Arzt fragt, was er denn getan hat, um die Verletzung wieder ausheilen zu lassen.

Beitrag von: Julia Sebastian

Dieser Text gibt den Sachstand vom 23.01.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Infos im WWW

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