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Seit 1.11. gibt es für die Berliner einige Änderungen im Winterdienst. Ein Hausmeister erklärt, was neu ist und gibt Tipps, welche Schneeschieber man sich zulegen sollte, was man am besten zum Streuen nimmt und wie man bei all dem den Rücken schont.
Noch verwöhnt uns der November mit ungewöhnlich milden Temperaturen. Der erste Schnee aber wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dann wird es ernst mit den neuen Regeln zur Schneeräumung, die der Berliner Senat schon im vergangenen Jahr beschlossen hat.
Hausbesitzer haben nun deutlich mehr Pflichten als bisher. Wer den Auflagen nicht nachkommt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Das neue Gesetz beschert professionellen Winterdiensten viele neue Aufträge, denn die neuen Anforderungen haben es in sich.
Auf großen Straßen muss der Gehweg auf 1,50 Meter Breite von Schnee und nun auch vom Eis befreit werden. Große Schneehaufen müssen weg, wenn sie den Verkehr oder Passanten behindern könnten.
Radwege sind ebenfalls freizuhalten.
Schneit es nachts, muss man früh raus. Bis um sieben Uhr hat man Zeit, den Weg freizumachen. Streuen gegen die Rutschgefahr gehört dazu.
Beitrag von: Carsten Beyer
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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