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Wissenszeit
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Otto Hahn, Archivbild (Quelle: dpa)

Mo 20.09.10 12:45

Wissenschaftsjahr 2010

Otto Hahn und die Kernspaltung

Eine „Versuchsexplosion“ war es, die am 16. Juli 1945 den Militärs bewies, dass ungeheure Energien in der Entfesselung der Kernkraft stecken. Nur Wochen später wird mit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki auch der gesamten Weltöffentlichkeit und Otto Hahn, dem Entdecker der Kernspaltung, die todbringende Wirkung einer einzelnen Bombe vor Augen geführt. Für Hahn ein Grund, nach dem Krieg vehement gegen die Aufrüstung mit Atomwaffen einzutreten.

Der Entdecker der Kernspaltung, Otto Hahn, wurde 1879 in Frankfurt geboren, studierte Chemie und begann seine wissenschaftliche Laufbahn am University College in London. Dort beschäftigt er sich erstmals mit seinem späteren Spezialgebiet, der Radiochemie, und wechselt ein Jahr später zu Ernest Rutherford nach Montreal. 1907 kehrt Hahn nach Deutschland zurück und wird Leiter des Instituts für Radioaktivität am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin. Dort beginnt die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Wiener Physikerin Lise Meitner.1938 gelingt Otto Hahn die erste Kernspaltung.

Im Film werden die wissenschaftlichen Grundlagen erklärt sowie die die Diskussion über Fluch oder Chance des Atomzeitalters anhand der praktischen Umsetzungen von Hahns Entdeckung beleuchtet.
 
Fächer: Naturwissenschaft / Physik / Geschichte / Erdkunde
Klassenstufe: Sek. I/II, ab Klasse 5
Sendelänge: 15 Minuten

Herkunft: BR

Dieser Text gibt den Sachstand vom wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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